GoBD / GDPdU


Ist Ihr System GoBD / GDPdU konform?

Ihr Check für ein GoBD / GDPdU konformes Kassensystem:


  1. Jede Ihrer Einnahmen und Ausgaben ist unverdichtet gespeichert?
  2. Es besteht Unveränderbarkeit der Daten?
  3. Programmänderungen wie z.B. Preise werden elektronisch protokolliert?
  4. Es besteht Datensicherheit innerhalb der Aufbewahrungsfrist?
  5. Sie können die Daten unverzüglich bereitstellen - z.B. bei einer Betriebsprüfung?
  6. Die Daten sind maschinell auswertbar?
  7. Die Konformität der Kasse ist vom Hersteller bescheinigt?


 

Sie konnten nicht jeden Punkt mit JA beantworten, so besteht wahrscheinlich dringender Handlungsbedarf!

Vermeiden Sie die unkalkulierbaren finanziellen Folgen einer in Frage gestellten ordnungsgemäßen Buchführung durch die Finanzbehörden!

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Was bedeutet die gesetzliche Regelung für Ihr Unternehmen:


Für Unterlagen, die mit einem Datenverarbeitungssystem erstellt wurden, gilt:


  • Jede Betriebseinnahme und Betriebsausgabe muss erfasst sein.
  • Alle Einzeldaten müssen für die Dauer der Aufbewahrungsfrist (10 Jahre) erhalten bleiben. 
  • Datensicherheit gegen Verlust, Unauffindbarkeit, Vernichtung, Untergang und Diebstahl
  • Anleitungen und Verfahrensdokumentationen sind für die Dauer der Aufbewahrungsfrist zur Nachvollziehbarkeit zu erhalten.
  • Vollständigkeit und Unveränderbarkeit der Daten
  • Daten müssen jederzeit verfügbar, unverzüglich lesbar und maschinell auswertbar sein.
  • Eine Verdichtung der Daten ist unzulässig (ausschließliche Einzeldatenverdichtung auf Tages- oder Monats-Z-Bericht).
  • Das ausschließliche Vorhalten der Daten in gedruckter Form ist unzulässig.

 


Wen betrifft es:


Alle Unternehmen, die mit Hilfe von Datenverarbeitungssystemen (z.B. Registrierkassen, PC-Kassen)  steuerlich relevante Daten erzeugen.


Ab wann gilt es:


Seit dem 01.01.2002 kann die Finanzverwaltung im Rahmen einer Prüfung Unterlagen, die mit Hilfe eines Datenverarbeitungssystems erstellt wurden, einsehen und nutzen (§ 147 Abs. 6 AO). 

In der Übergangsfrist bis zum 31.12.2016 gilt:  


  • Nicht-Aufrüstbare Systeme: Diese werden nicht beanstandet, sofern sie vor dem 26.11.2010 gekauft sind. Dafür müssen die Anforderungen des BMF-Schreibens vom 09.01.1996 vollumfänglich beachtet werden.      
  • Aufrüstbare Systeme: Eine Aufrüstung durch Speichererweiterung und/oder Softwareanpassung muss SOFORT durchgeführt werden.

 




GoBD/GDPdU was bedeuten die Abkürzungen?

„GoBD“

Grundsätze zur ordnungsmäßigen Führung und Aufbewahrung von Büchern, Aufzeichnungen und Unterlagen in elektronischer Form sowie zum Datenzugriff. 

Die GoBD wurden durch das BMF-Schreiben vom 14.11.2014 veröffentlicht.

Diese gelten für Veranlagungszeiträume, die nach dem 31.12.2014 beginnen.

„GDPdU“

Grundsätzen zum Datenzugriff und Prüfbarkeit digitaler Unterlagen




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